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Schlagwort: Depression

Was macht die Musik in der Musiktherapie eigentlich?

Musik ist in der Therapie ein Beziehungs- und Kommunikationsmittel. Sie ergänzt oder ersetzt die verbale Sprache. Sie kann prä-, post- nonverbal, gleichzeitig und improvisierend eingesetzt werden (Oplatka, 2024).

Die Musik ist in der Musiktherapie somit ein zentrales Mittel, um mit unseren Klient:innen an persönlichen Themen zu arbeiten. Sie kann beispielsweise als Transportmittel das Erleben von innen nach aussen bringen, kann Halt geben, verborgene oder brach liegende Ressourcen aktivieren und die Sinne stimulieren. Zudem kann sie den Therapieprozess beschleunigen oder lenken und ein Bindeglied sein, das beziehungsstiftend und beziehungsgestaltend wirkt.

Weitere Fragen zur Musik in der Musiktherapie werden hier beantwortet.

Das Behandlungsmonochord

Ein Herzstück unserer Praxis

Wahrlich regt der Name des Instrumentes nicht zur Entspannung an. Deshalb nennen wir das Instrument umgangssprachlich auch «Klangbett». Es besteht aus viel Holz, einer Liegefläche und ist an der Unterseite mit 53 Saiten ausgestattet, die monochrom gestimmt sind. Durch das Zusammenspiel dieser Saiten entsteht ein flächiger Klang, der einerseits zum Entspannen anregt und andererseits auf physiologischer Ebene nachweislich wirkt.
Diandra durfte im März dieses Jahres auf die Schwäbische Alb zur Werkstatt von «Naturtonmusik» reisen um dieses Prachtwerk eigenhändig zu bauen. Damit es nicht nur bei der kurzen Geschichte bleibt, hier ein paar Impressionen.

-D.Russo-